Herdenschutzhund

Hund im Weg, so verhalte ich mich richtig!

Um Herdenschutzhunden auf den Weiden die Arbeit zu erleichtern, müssen Passanten deren Verhalten respektieren. Dazu gibt es Verhaltensregeln, damit die Herde möglichst wenig gestört und die Tiere in den Augen des Hundes nicht bedroht werden.

  • Nicht direkt in eine Herde hineinmarschieren, sondern zuerst stehenbleiben, nicht reden oder gar schreien. Bauchgefühl beachten, denn der Hund fühlt die Emotionen eines Passanten (Angst, Wut, Zorn usw.)
  • Ruhe bewahren, kein direkter Blickkontakt, Provokationen mit Stöcken und schnelle Bewegung meiden, Desinteresse markieren.
  • Die Herde nach Möglichkeit um- oder zumindest langsam in ihr vorbeigehen, ohne die Tiere zu stören.
  • Das Problem ist oft nicht der Wanderer, sondern der ihn begleitende Hund. Diesen an die Leine nehmen. Ein fremder Hund darf auf keinen Fall zur oder gar in die Herde rennen.
  • Zutrauliche Schutzhunde weder streicheln noch füttern. Und solche, die einem folgen, ignorieren. Der Hund kehrt von selber zu seiner Herde zurück.

Weitere Infos und Online-Karten mit den Einsatzorten von Herdenschutzhunden im Alpgebiet bei der Fachstelle Herdenschutz Agridea, 0041 52 354 97 00, www.herdenschutzschweiz.ch

Quelle: Wandermagazin Schweiz, Ausgabe 2/2020